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Wie schädlich ist Shisha rauchen?

Shisha rauchen ist seit vielen Jahren im Trend und vor allem unter Jugendlichen sehr beliebt. Die Wasserpfeife arabischen Ursprungs kämpft jedoch auch mit einem Imageproblem, da in den Medien zahlreiche Negativberichte vorzufinden sind. In diesen wird über die mutmaßlichen Folgen des Shisha Rauchens spekuliert sowie Vergleiche zu Zigaretten gezogen. Eine Gegenüberstellung ist aufgrund der unterschiedlicher Umstände wie z.B. die Häufigkeit des Konsums problematisch. Generell kann man sagen, dass Shisha rauchen zwar nicht gesund, jedoch bei Genuss in Maßen keineswegs gefährlich ist.

Wie schädlich ist Shisha rauchen nun wirklich?

Shisha rauchen ist auf gar keinen Fall harmlos und genau wie beim Rauchen von Zigaretten reagiert der Körper entsprechend auf die Inhaltsstoffe. Bei einer Wasserpfeife kann man demnach von Nikotin, Acrolein und Blei sprechen. In diesem Punkt unterscheidet sich die gewöhnliche Zigarette noch nicht von einer Shisha. Lediglich die Menge des in dem Tabak enthaltenen Nikotins ist bei einer Wasserpfeife deutlich geringer.

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Rauch aus einer Wasserpfeife

Spannend in diesem Zusammenhang ist eine Untersuchung der WHO, bei der die Shisha genauer unter die Lupe genommen wurde und fälschlicherweise eine daraus resultierende Falschmeldung in den Medien erschienen ist. Während die Weltgesundheitsorganisation allein das Rauchvolumen einer Shisha mit dem von 100 Zigaretten verglich, kursierten aufgrund der Fehlberichterstattung immer wieder Gerüchte darüber, wie gefährlich Shisha rauchen doch sei. Diese Angst ist jedoch übertrieben, da man aufgrund der geringen Suchtgefahr sowie bei seltenem Konsum auf der sicheren Seite ist. Bekommt man hingegen bei jedem Besuch im Shisha Lokal Kopfschmerzen oder Schwindel vom Rauchen, dann sollte dieses Warnsignal des Körpers auch als solches verstanden werden. Genau wie bei allen anderen Dingen im Leben geht es hier um das gesunde Mittelmaß!

Ist Shisha rauchen schädlicher als das Rauchen von Zigaretten?

Das kann man natürlich nicht pauschal beantworten, da es viele verschiedene Einflussfaktoren gibt, wie die Häufigkeit des Konsums, die gerauchten Zigaretten und der verwendete Shisha Tabak. Das Bundesamt für Risikobewertung schreibt jedoch dazu:

Vergleicht man einen durchschnittlichen Wasserpfeifenraucher […] mit einem durchschnittlichen Zigarettenraucher […] dann muss das Zigarettenrauchen mit Sicherheit deutlich kritischer eingeschätzt werden.

Worauf sollte man beim Shisha Rauchen achten?

Beim Tabak der Shisha sollte man darauf achten, dass dieser bei geringem Anteil an Feuchtigkeit zusätzlich angefeuchtet wird. Das kann man zum Beispiel mit Glycerin oder Molasse erreichen. Nur wenn der Tabak nicht anbrennt, kann die Shisha wirklich ihren Geschmack entfalten und das Rauchen angenehm gestalten. Weiter muss man bei selbstzündender Kohle auf die Glühzeit Wert legen, da man sie nach dem Anzünden keinesfalls auf den Tabakkopf legen sollte. Darüber hinaus wird zum Umdrehen der Kohlen eine Zange verwendet, da diese sehr hohe Temperaturen erreichen können. Letzten Endes sollte man während der Shisha-Session gut durchlüften, damit keine unangenehmen Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Schwindel auftreten.

Wenn du nicht weißt, welchen Tabak du kaufen sollst, dann wirf einen Blick in unseren Tabak Vergleich.

Abschließendes Fazit

Shisha rauchen stellt bei mäßigem Konsum bzw. ohne eine Vorbelastung (wie beispielsweise eine Erkrankung der Atemwege) keine wesentliche gesundheitliche Gefahr dar. Dennoch sollte man das Rauchen einer Wasserpfeife nicht verharmlosen und die Inhaltsstoffe darüber hinaus nicht unterschätzen. Beachtet man zudem die oben genannten Vorsichtsmaßnahmen, steht einem gemütlichen Feierabend letzten Endes nichts mehr im Wege.


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